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01.12.2008
Erstmals verbindliche Qualitätsstandards in der ästhetischen Chirurgie! Prof. Dr. Dr. Werner L. Mang, Präsident der IGÄM: "Dies ist ein wichtiger Meilenstein der umfassenden Qualitätssicherung in der ästhetischen Medizin." Die Internationale Gesellschaft für Ästhetische Medizin e. V. (IGÄM) ist seit Juni des Jahres nach DIN EN ISO 9001:2000 durch die DEKRA zertifiziert. Somit ist der Verband die erste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland, die dieses weltweit anerkannte Qualitätsmanagement System implementiert hat. Höchste Qualität wird in der Anwendung von medizinischen Eingriffen oft vorausgesetzt, nicht immer ist das in der Realität aber der Fall. Anerkannte Kriterien zur umfassenden Qualitätssicherung bei der Behandlung von Patienten, beginnend beim kleinsten Eingriff bis hin zur aufwendigen Operation fehlen, scheinen aber dringend notwendig. Den berechtigten hohen Qualitätsanforderungen in der Ästhetischen Medizin werden durch den erworbenen Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ nicht immer Genüge getan, da fast alle operierenden Facharztgebiete in ihrem fachspezifischen Organbereich auch einen Anteil an Ästhetischen Operationen haben und Qualität in der Ästhetik sich deshalb nicht über den Facharzttitel abbildet, sondern über den festgelegten Ablaufprozess und die Fallzahl. Überdies werden entgegen der landläufigen Meinung die angewandten Operationsverfahren nicht zwingend bei der entsprechenden Weiterbildung erlernt bzw. im Ausbildungskatalog sind diese nicht vorgeschrieben. |
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